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Ein Gesicht wie das Wettersteinmassiv. Tiefe Furchen, wildes Wurzelgestrüpp, umgeben von einem geheimnisvollen Nebel, der aussieht wie ein breitkrempiger Hut, gezeichnet von Sonne und Stürmen, respekt-, aber niemals furchteinflößend. Dafür sorgen schon die Augen: freundlich, neugierig, lachend. Ein Fenster zu seiner Seele.
Eine Musik wie München. Blues, natürlich. So ungeschminkt und rau wie das Hasenbergl, so krude und bizarr wie das Valentin-Musäum, so bunt und authentisch wie der Englische Garten. Diesmal geht der Schorsch noch einen Schritt weiter. Wenn sich wieder ein Song aus den Schlagseiten seines Lebens herauskristallisiert hat, dann reicht ihm das Vokabular des Blues manchmal nicht mehr. Dann kann es auch Rock’n’Roll sein, Pop, oder einfach nur ein Lied. Die Leute sollen vor allem wissen, dass er dahintersteckt. Das allein ist ihm wichtig. Probiert hat er schon Einiges: Fahrkartenverkäufer, Psychotherapeut, Taxifahrer. Aus der Not geboren, vom Schicksal geschubst, vom Elternhaus gezwungen.Die Stimmen aus der Reitpeitschenzeit. Schorsch wusste freilich stets, dass er nur mit einer Gitarre in den Händen und einem Mikro vor dem Kopf er selbst sein kann. Ein Musiker, der bei jedem Konzert ein kostbares Gebräu aus Adrenalin und Herzblut an sein Publikum verschenkt. Einer, der nicht einfach nur um der Show Willen spielt oder singt, sondern erst in diesem bestimmten Moment sein wahres Gesicht offenbart. Der einen geheimnisvollen Zauber hörbar macht, der überall in der Luft liegt. Auf seine ureigene Art. Unverblümt. Direkt. Spannend. Und bayerisch.„Jedn Dog wenn Sonn aufgeht, na g’freit er si, dass er so lebt, wia’s eam daugt!“ Schorsch, dieser melancholische „Grantler“ mit „Woikn auf da Seel“, liebenswert, hin und wieder „Zwida“, „Normalerweis“ „Auf da Roas“ und der besser heute, als „Seinerzeit“ mit all den anderen berühmten gleichgesinnten Münchnern wie Rilke, Lenin, Thoma, Gulbransson, Roda Roda, Toller oder Graf lebt, in dieser Stadt, die zu ihm passt wie ein maßgeschneiderter Anzug. Denn Schorsch & de Bagasch braucht es dringend in Zeiten, da Musik nur noch verkauft, aber nicht mehr gelebt wird. Jedn Dog. (Reinhard Köchl)
Schorsch & de Bagasch sind:
Schorsch Hampel........Gitarre und Gesang
Ferdl Eichner............ ..Bluesharp
Klaus Benz..................Keyboards
Thomas Bittner............Schlagzeug
Dominik Schindlbeck....Bass
Weitere Informationen und Hörproben auf der offiziellen Homepage von Schorsch & de Bagasch


























