Oana muass ja macha!

Alles begann mit ihrem Debüt, der „Geschichte von den 3 Männern“. Viele Jahre tourten sie damit durch Bayern, Süddeutschland und Österreich, Hunderte ausverkaufte Konzerte liegen mittlerweile hinter ihnen. Die Krönung ihrer Tour ist seit Jahren das Abschluss-Konzert im legendären Circus Krone in München wofür die Tickets regelmäßig in kürzester Zeit vergriffen sind.
Von den Medien beinahe unbemerkt, reifte das Trio über die Jahre zu einem der erfolgreichsten Publikumsmagneten im Freistaat. Ob das an der zu den österreichischen Nachbarn ähnlichen Sprachmelodie liegt, lässt sich nicht belegen. Von dort stammende Gruppen wie „Austria 3“ oder „STS“ waren außerhalb ihrer Heimat nirgends so erfolgreich wie in Bayern und haben mit ihrem Satzgesang die Messlatte für Mehrstimmigkeit hoch gelegt, nicht zu hoch jedoch für „3 Männer“.
Ausgestattet mit vielen tollen Erfahrungen der ersten gemeinsamen Jahre, dachten sich die drei Freunde, dass es Zeit sei für etwas Neues und begaben sich mit ihren Gitarren, einer Trompete und der Mundharmonika ins Tonstudio. Das Ergebnis: Lieder und Geschichten mit Themen aus der Mitte das Lebens, wie gewohnt sorgfältig und bodenständig durchdacht und wie immer erfrischend lustig, sympathisch echt und manchmal auch bairisch ernst.
Mit kräftigem Augenzwinkern werden die tagtäglichen Unwegsamkeiten und Pannen zerpflückt („Des is doch jedem scho passiert“). Mit ihrem kabarettistischen Blick auf das Leben beschreiben die 3 Männer so einige uns vertraute Situationen – ungeniert, charmant und mit viel Bayernpower. Dies gilt ebenso für den uptempo-Song „Wedahex“.
Aber auch vor durchaus ernsten Themen wird nicht Halt gemacht: Mit „Fruchtbarer Boden“ beziehen die Künstler eine klare gesellschaftspolitische Position gegen den Rechtspopulismus. Auch als Solokünstler vertritt Roland Hefter eine eindeutige Haltung: sein Anti-AfD-Song „Mia ned“ (Wir nicht) wurde innerhalb von einer Woche mit weit über zwei Millionen Aufrufen auf Facebook und Hunderttausenden auf YouTube zu einem viralen Mega-Erfolg. Unterstützt von vielen Prominenten stemmt Hefter sich mit dem Video gegen „eine dunkle Stimmung, die mit dem bayerischen Lebensgefühl nichts zu tun hat.“
So authentisch wie die Songs und die (live) eingestreuten urkomischen Geschichten mit souveräner Leichtigkeit daherkommen liegt die Vermutung nahe, dass die drei Herren das typisch anarchische Bayern-Gen besitzen, das sich – besonders auf der Bühne - kraftvoll Ausdruck verschafft. Junge Wilde eben, für die Ludwig Thoma womöglich einen Platz in seinen „Lausbubengeschichten“ freigehalten hätte.

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