TOD & TEUFEL

Liederbayern bittet um Aufmerksamkeit: KARIN RABHANSL, Sängerin und Gitarristin aus einem Dorf unweit von Passau, hat eine neue Platte gemacht. Und für die prompt ihre Seele verkauft … „Tod & Teufel“, die neue LP/CD von KARIN RABHANSL, fächert den kompletten Strauß an Möglichkeiten auf, den das Genre Pop zu bieten hat – Pop with class wohlgemerkt. Da steckt jede Menge Rock drin, ein wenig Indie und ein Schuss Punk. Auf der Platte finden sich verwunschene Soundcollagen ebenso wie traurige Winterballaden. Gesungen wird auf Hochdeutsch und in niederbayrisch: über Werwölfe und Irrlichter, über Alter, Einsamkeit, Stalker, Organhandel, faust’sche Vertragsangebote und darüber, dass man es eh keinem Recht machen kann auf dieser Welt. Ein großes Thema auf „Tod & Teufel“, dem neuen Studioalbum von KARIN RABHANSL, ist „Sehnsucht“. In ihren Liedern ist die Sängerin und Gitarristin manches Mal wieder das kleine, seltsame Mädchen aus jenem Kaff im Bayerischen Wald, das dringend weg muss, obwohl es dort wunderschön ist und ihre Familie und ihre Freunde dort leben ... „… weil du das Mädchen aus dem Wald kriegst, aber den Wald nicht aus dem Mädchen.“ Auf „Tod & Teufel“ hat KARIN RABHANSL außerdem die Freude an der Interpretation wiedergefunden. Die Platte startet mit „Wenn’s Dir a Freid mocht“, einer Mundart-Version von SHERYL CROWs „If it makes you happy“ – eine Nummer, die der Niederbayerin sehr am Herzen liegt. Auch ein verwehtes Zitat aus FRANZ SCHUBERTs „Winterreise“ hat es auf die Scheibe geschafft. Produziert wurde „Tod & Teufel“ von Sven Peks (Turbonegro, Flo Mega, Jahcoustix). Das Cover-Artwork stammt von dem Nürnberger Comic-Künstler und Linol-Schnitzer Johannes Stahl aka JoeMadeThis, der in seinen Druckgrafiken eine Brücke von Albrecht Dürer hin zum Punkrock schlägt. Mal laut und mal leise, eben noch poppig und schon im nächsten Moment plötzlich rockig und laut: KARIN RABHANSL ist seit Jahren auf Neverending-Tour durch die Republik, wahlweise solo oder mit ihrer Band. Ihr narrischer Stilmix funktioniert im Szeneclub auf St.Pauli ebenso wie im legendären Musikgasthaus von Hubbi in Bad Endorf. Oder wie es die Kollegen von der Turbojugend Fürth jüngst so schön auf den Punk(t) brachten: „Stromgitarrenmädchen, Du bringst Strom in unser Städtchen!“

VÖ: 
Freitag, Oktober 19, 2018 - 10:15
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